Bundesrat wählt Ferruccio Bianchi als neues Mitglied der RailCom

Der Bundesrat hat Herrn Ferruccio Bianchi als neues Mitglied in die Kommission für den Eisenbahnverkehr RailCom gewählt. Herr Bianchi war bis zu seiner Pensionierung 2024 während zwanzig Jahren bei SBB Personenverkehr tätig, wo er unter anderem die schwere Instandhaltung und das Asset Management leitete. Als Ingenieur mit langjähriger Erfahrung im Eisenbahnwesen ergänzt er die Fachkompetenzen der Kommission ideal.

Ferruccio Bianchi_RailCom
Ferruccio Bianchi. / Quelle: RailCom

Für die laufende Amtsperiode bis 2027 hat der Bundesrat Herrn Ferruccio Bianchi in die RailCom gewählt. Mit seinem Fachwissen als Ingenieur und seiner langjährigen Berufserfahrung bei SBB Personenverkehr und ABB wird er die RailCom verstärken. Vor seiner Pensionierung 2024 war er zwanzig Jahre bei SBB tätig, zuletzt als Senior Advisor in Projekten der Infrastruktur sowie des Personen- und Güterverkehrs. Zuvor etablierte und leitete Herr Bianchi das Asset Management bei SBB Personenverkehr. Ebenfalls bei SBB Personenverkehr leitete er während mehreren Jahren die schwere Instandhaltung.

Die RailCom setzt sich per 21.02.2025 wie folgt zusammen:

  • Präsidentin Barbara Furrer, Dr. iur., Rechtsanwältin, Hedingen/ZH
  • Vizepräsident Markus Kern, Prof. Dr. iur., LL.M., Professor für Staats-, Verwaltungs- und Europarecht an der Universität Bern, Bern/BE
  • Ferruccio Bianchi, Ing. HTL, Onnens/VD
  • Cesare Brand, Fürsprecher, Forel /FR
  • Anna Ciaranfi Zanetta, lic. iur., Avvocato, Stabsmitarbeiterin beim Finanz- und Wirtschaftsdepartement des Kantons Tessin, Dalpe/TI
  • Manfred Haller, EMBA, selbstständiger Berater, Unterkulm/AG

Gesetzlicher Auftrag

Die Kommission für den Eisenbahnverkehr RailCom gewährleistet als unabhängige Behördenkommission den diskriminierungsfreien Zugang zum Eisenbahnnetz sowie zu den vom Bund mitfinanzierten Umschlagsanlagen des kombinierten Verkehrs und Anschlussgleisen. Sie beaufsichtigt zudem die diskriminierungsfreie Erbringung von Dienstleistungen im Schienengütertransport zwischen der Eisenbahninfrastruktur und den Anschlussgleisen oder den Umschlagsanlagen des kombinierten Verkehrs, daher in der Nahzustellung.

Weiter überwacht die RailCom die diskriminierungsfreie Wahrnehmung der Systemaufgaben und das Mitwirkungsrecht bei der kurz- und mittelfristigen Investitionsplanung der Infrastrukturbetreiberinnen. Sie gewährleistet damit faire Rahmenbedingungen auf der Infrastruktur und unterstützt das Funktionieren des Eisenbahnmarktes.


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