Wiedereinbau Sitterbrücke in Appenzell

Am Wochenende des 29. und 30. März 2025 heben die Appenzeller Bahnen (AB) die rund 105 Tonnen schwere Sitterbrücke zurück an ihren angestammten Platz auf dem Appenzellerviadukt. Grund für den Ausbau der Brücke waren notwendige Erneuerungsarbeiten. Für die Bauarbeiten wird die Strecke Teufen–Appenzell für den Zugsverkehr das ganze Wochenende gesperrt. Es verkehren Ersatzbusse.

Während der zweitägigen Streckensperrung zwischen Teufen und Appenzell bauen die AB zuerst die drei temporären Hilfsbrücken aus, die während der Erneuerungsarbeiten den Bahnbetrieb ermöglicht haben. Danach kann die Sitterbrücke wieder an ihren Platz als Teil des 296 Meter langen Appenzellerviaduktes eingebaut werden. Das Wiedereinsetzen der Sitterbrücke ist für Samstagnachmittag, 29. März, geplant. Der genaue Zeitpunkt ist stark vom Baufortschritt und den Witterungsbedingungen abhängig. Für das Anheben der Brücke stehen wiederum zwei Krane im Einsatz.

Nach Abschluss des Wiedereinsetzens der Brücke wird die Bahntechnik inklusive Schienen wieder eingebaut. Ab Montagmorgen fahren die Züge der AB wieder regulär über die Sitterbrücke. Die Abschlussarbeiten finden vom 31. März bis zum 10. April unter der Woche während Abendsperrungen ab 20:05 Uhr statt. Es verkehren Ersatzbusse.

Umfassende Sanierung des Appenzellerviaduktes

Mit dem Wiedereinbau der Sitterbrücke ist die umfassende Erneuerung des 1903/1904 erbauten
Appenzellerviaduktes abgeschlossen. 2021 haben die AB bereits die Stahlbrücke
über der Weissbadstrasse erneuert, letztes Jahr die Gewölbebrücken. Im Rahmen der Arbeiten
an der Sitterbrücke wurden Stahlelemente ersetzt und der Korrosionsschutz erneuert.
Aufgrund stärkerer Korrosionsschäden als erwartet, hat sich der Wiedereinbau der Brücke
verzögert.

Bahnersatzbus mit geänderten Abfahrtszeiten

Während der Streckensperrung sowie den folgenden Abendsperrungen verkehren Bahnersatzbusse mit leicht geänderten Abfahrtszeiten. Die AB empfehlen den Fahrgästen, den Online-Fahrplan der SBB zu konsultieren. Die Anschlussverbindungen insbesondere in Gossau, Herisau, St.Gallen und Appenzell sind gewährleistet. Die Appenzeller Bahnen danken den Anwohnenden und Fahrgästen für das Verständnis.


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